Weihnachten in Sidi Ifni

Weiter geht es nach Ounagha wo wir 2 Tage auf dem sehr schönen Camping les Olivers
verbrachten über Agadir wo wir noch einen kleinen Stopp bei Toyota einlegten um das Lenkrad beim Hilux wieder gerade stellen zu lassen. Hatte in Frankreich leicht einen Bordstein erwischt hat sich wohl die Spur minimal verstellt. Der Lux ist voll beladen. OK jetzt stimmt wieder alles , der Geradeauslauf ist perfekt. weiterlesen

Laguna Park Oualidia

Asilah haben wir Richtung Süden verlassen. Die A1 folgend haben wir Kenitra, Rabat, Casablanca hinter uns gelassen. Hier auf den sehr gut ausgebauten Autobahnen kann man zu dieser Jahreszeit den Tempomat mal 1 – 2 Stunden eingeschaltet lassen und dahingleiten.

Das Wetter ist heute wieder sehr schön blauer Himmel bei ca. 19 Grad. Wir erreichen den CP Laguna Park bei Oualidia. Hier hat man einen sehr schönen Blick von oben auf die Lagune. Habe mir in Asilah einen Schnupfen eingefangen den ich hier erst auskurieren möchte. Der Campingplatz macht einen guten Eindruck, das Personal ist sehr freundlich. Zwei Personen mit Fahrzeug und Strom 95 MAD/Nacht.

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2018-2019 Reise nach West Afrika

West-Afrika-2018-2730Ich war nun schon öfters (seit Anfang der siebziger) in mehreren afrikanischen Ländern unterwegs. West Afrika habe ich warum auch immer links liegen gelassen. Damals ging es über Tunesien oder Marokko nach Algerien, Niger, Nigeria, Kamerun, Zaire, Uganda, Kenia anschl. weiter bis Süd-Afrika.

Kenia war mein erstes afrikanisches Land ich habe es gut schon 20 mal bereist. Einfach Traumhaft die Landschaft der indische Ozean paradiesisch. Das letzte mal seit vielen Jahren 2013 zu meinem 60 zigsten. In Kenia haben wir damals, meine Kumpels und ich viele tolle Touren unternommen und schöne Zeiten erlebt.
Leider lebt keiner mehr von Ihnen.

Wie überall auf der Welt hat sich auch dort viel verändert, leider nicht alles zum guten. 

Jetzt wollen wir erst einmal West- Afrika erkunden und ab nächstes Jahr (wenn gesundheitlich alles so bleibt wie jetzt) noch einmal Open End von Süd Afrika bis hoch nach Kenia. 

Geplant ist jetzt eine Tour mit unserem Hilux bis zum Bassari(Volk) ganz im Süden vom Senegal über Marokko, Mauretanien, Senegal, Gambia.

Nach einer einwöchigen entspannten Anreise über Frankreich und Spanien sind wir (meine Frau und ich) heute in Tanger (Marokko)  am Hafen mit der Schnellfähre von Tarifa angekommen. Einreise und Zoll waren in 10 Minuten erledigt. Wir haben uns entschlossen heute nur bis Asilah zu fahren wo wir zwei Tage verbringen möchten. Fisch essen, relaxen und bei angenehmen 18 Grad erst einmal ankommen die weitere Tour planen.

Die alte Stadt von Asilah ist gemütlich und vermittelt uns schon mal den afrikanischen Flair. Im moment sind nicht viel Touristen hier so das die Restaurants um jeden Gast buhlen.

Track:


Teilweise hat der Track Recorder aussetzer gehabt so dass ein paar Teile fehlen.

 

Long Ranger Tank 140 Ltr.

Für unsere nächste Tour nach West-Afrika brauchen wir einen größeren Tank!

Da ist er nun, ein Riesen Teil. Zuerst war ich erschrocken wie groß der Tank ist.

Hergestellt aus 2 mm aluminierten Stahl und recht schwer. Die Einbauzeit ist mit ca. 6 Stunden angegeben. In unserem  Fall wird es wohl etwas mehr werden. Da an verschiedenen Stellen das blanke Metall zu sehen war habe ich den Tank erst mit Brantho-Korrux gerollt.

 

Es sind noch diverse Vorarbeiten zu erledigen.

Seit wir die Kabine montiert haben ist der Tankvorgang ein Geduldsspiel. Die Tankbelüftung arbeitet nicht richtig. 
Der Tankstutzen aus dem Bootsbereich sieht ja ganz Nett aus aber es gibt keine Entlüftung und  das Handling mit dem Minischlüssel eher etwas für Kinderfinger.  Ich habe mich deshalb entschlossen diesen mit samt der Leitung zum Tank zu erneuern.

Die Tank Problematik – Ursachensuche

Wie an dem Bild  unschwer zu erkennen ist funktioniert die Entlüftung beim Tanken so nicht! Das kleine Bypass Rohr für die Entlüftung sitzt ca. 15 cm tiefer als der Einfüllstutzen. Dazwischen ist noch ein Stück Gummischlauch. Wenn die Zapfpistole eingeführt wird dann kann die Entlüftung so nicht richtig arbeiten da das Rohr mit Diesel geflutet ist und die Flüssigkeit teilweise sogar in die Entlüftung eindringt was ja noch nicht tragisch wäre. Wenn aber der Entlüftungsschlauch auf dem Weg zum Tank an einer Stelle  etwas durchhängt und sich Flüssigkeit ansammeln kann und der entweichenden Luft aus dem Tank den Weg versperrt  dann ist es kein Wunder das es 25 Minuten dauert bis man 60 Liter in den Tank bekommt. Wie soll das erst werden wenn der 140 Ltr. Tank eingebaut ist. Dann stehe ich eine Stunde an der Zapfsäule. 

Das verbaute Metallrohr im Bild  ist das original Einfüllrohr das an der Hilux Pritsche montiert war. Direkt hinter dem Tankdeckel wurde das Rohr abgeschnitten und mit einem Stück Gummischlauch mit dem Tankstutzen verbunden.

Weil nicht genug Material zur Verfügung stand befand sich am oberen Rohrende des Metallrohres noch ein kleiner Rand des Gewindes das zur Aufnahme des Tankdeckels diente so das beim Tankvorgang die Brühe laufend verwirbelte und zurück spritzte weil kein zügiger Fluss gewährleistet war.

Im Glaube den Einfüllstutzen jetzt einfach auszubauen löste ich die drei Schräubchen am Flansch hatte aber damit kein Glück da das Ding sich keinen Millimeter bewegte.
Nach Rücksprache mit dem Kabinenbauer erfuhr ich das der Stutzen mit Sikaflex eingeklebt ist.
Ist vielleicht nicht gerade die eleganteste Lösung.  So blieb nur die Möglichkeit das Teil auszuschneiden.

 

Ein neuer Tankstuzen

Vorarbeiten:

Für den neuen Tankstutzen muss erst eine Aufnahme angefertigt werden

Aus einer 3 mm GFK     Platte, mit Sikaflex eingeklebt und lackiert.

Neuen Tankstutzen vom T4 aus Edelstahl eingebaut.

 

 

 

 

 

 

Alle Füll und Entlüftungsschläuche mussten erneuert werden. Die untere Einführung in die Kabine wurde auch komplett neu gestaltet da diese mangelhaft gefertigt wurde.

Endlich normal Tanken.

Eine kleine Kabine für den Hilux

Nach unserer Marokko 2016 Tour haben wir uns entschlossen unserem LUX eine Kabine zu spendieren. Wenn man morgens um  09:00 Uhr bei 30 Grad schon beim Einklappen des Dachzeltes schwitzt wie irre dann macht es manchmal kein Spaß mehr. Im Kopf ist man ja noch jung und erledigt alles mit links.  Nach intensivem langen Recherchieren und Studieren der verschiedenen Kabinen Konzepte kam für unseren Hilux mit Doppelkabine nur eine kleine GFK – Kabine mit höchsten 2 mtr. Außenlänge in Frage. Die Geländetauglichkeit des Hilux sollte nicht beeinträchtigt werden.  Nur wenige Zentimeter länger als die original Pritsche.  Hinter der Hinterachse ist bei unserer Lösung kaum Gewicht um eventuelle Rahmenbeschädigungen aus dem Weg zu gehen und um auch einen schönen Böschungswinkel zu erhalten. Wir sehen die Kabine auch nur als komfortable Schlafmöglichkeit. Für uns ist wichtig, gut Schlafen und das man (auch bei geschlossenem Dach) gemütlich drin sitzen  kann.

War fahren am liebsten in Länder in denen es warm ist und da spielt sich das Leben draußen ab.

Hilux mit Kabine

Wir haben uns viele Pickups mit Kabinen angesehen, es ist teilweise erschreckend  zu sehen was für Riesen Kabinen auf den kleinen Fahrzeugen montiert sind.   Für Fahrten im Gelände absolut untauglich. Hier noch ein paar Fotos vom Bau. Ich selber habe nur den Innenausbau gemacht.

Hilux Kabinenbau Hilux Kabinenbau

Meine Bewertung der Kabine.  Kommt demnächst.

 

Marokko Tour 2018

Gefahrene Km: 4648 davon in Marokko ca. 3050 km.
Anreise mit GNV Genua -> Barcelona -> Tanger MED

Übernachtungen:

  1. Chefchaouen – Camping Azilan 
  2. Azrou – Camping Amazigh
  3. Errachidia – Camping Jurassique
  4. Meski – La Source Bleue de Meski
  5. Merzouga – Haven La Chance
  6. 22 KM hinter Ramlia – FREI
  7. Zagora – Palmeraie D’ Amezrou
  8. nahe M’Hamid – Carrefour Des Nomades
  9. 3 KM hinter Oase Sacree FREI
  10. Foum Zguid – Bab Rimal
  11. Icht – Camping Maison D’ Hotes Borj Biramane
  12. Tafroute – Camp lesTrois Palmiers
  13. 6 KM vor Tifnit – Camp Bakanou
  14. Atlantik – Küste – Camp Sidi Kaouki Beach
  15. Marrakech – Le Relais 4×4 Jnane Baroud 

Ein paar Bilder unsere kleinen Marokko-Tour April/Mai 2018.